kurz notiert_pt41

Dieser Beitrag kommt zu früh, ist doch die ultimative Antwort auf alle Fragen - nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest - nicht die Zahl 41, sondern 42. Der Blogposts sollte auch einen anderen Titel tragen: "Schwanzworte". Das wäre aber komisch gekommen, weil sehr missverständlich. Das Determinativkompositum aus Schwanz und Wort ist wohl eher unbekannter als beispielweise der Begriff "Kopfwort", was das genaue Gegenteil darstellt. Die Faustformel ist dabei leicht: Bei S-Wörtern reicht im normalen Sprachgebrauch nur das Ende (der [Tier-]Schwanz), bei K-Wörtern der Anfang (Kopf[-Ende]). Beispiele lasse ich außen vor [...]. 
Warum ich auf Schwanzwörter bei 41 kam: In der Folge 341 der Fernsehunterhaltungsendung "Genial daneben" erfuhr ich anno 2008 erstmals von diesem "Fachbegriff", dessen Wörter wir jeden Tag in den Mund nehmen.*2) Die Gehirnwindungen meiner (unsinnigen) Eselsbrücken muss niemanden interessieren. 
kurz notiert_pt40

"Sie brennt noch, hab ich ein Glück." Sprach ich in den Raum und vielleicht auch zum Hund und meinte die kleine Teelichtduftkerze, die letzte, die ich noch im Hause habe. Ich habe noch große und andere kleine Kerzen, aber nicht diese mit jenem Himbeerduft. Wenn sie ausgeht, bevor ich schlafen gehen, habe ich dann Pech oder durchfahre ich nasales Unglück, ein Leid, dass es nicht wert ist zu erdulden, weil es nur vorhanden sein konnte, da vorher das Glück in meinen Zimmerchen Einzug hielt?
kurz notiert_pt39

17 Tage hat es gedauert, bis es mir heute, am 17.03.2018, klar wurde. Der 17.03.2012 und der 17. März 2018 haben nicht nur eine irische Gemeinsamkeit: St. Patrick's Day. Nein, sie haben auch die gleichen Wochentage! Samstag ist heute, der Sabbat. Samstag war auch 2012. Und nein - zwecks Sabbat-Erwähnung -, ich bin nicht konvertiert, das könnte auch etwas schwerer werden. Dennoch kenne ich das Kerzenzünden vor den heiligen Tag der Juden. Ich kenne auch die beiden Namen der Kerzen (Schamor und Sachor) und für was sie stehen (Hüte & Gedanke oder Mann & Frau). Und ich weiß seit vielen Jahren, wann ich sie am Tag vor dem Sabbat anzuzünden müsste, wenn ich es tun würde: Am Freitagabend vor dem Sonnenuntergang. 
O f F t O p I c (Pt. 47)


Wir träumen uns auf eine Reise durch die Zeit. Stell dir vor, du hast die Liebe deines Lebens gefunden. Du bist jung, aber nicht mehr so ganz unschuldig, wie man es sowieso nie mehr sein kann, so viele Jahre nach der Geburt. Aber die Zeit der Zeit kannst du noch nicht einschätzen, geschweige denn sie schätzen. Deine Liebe und du verbringen sie trotzdem miteinander. Jede Woche. Erst später, und in der Reflexion, wird es dir so vorkommen, als ob es jeden Tag, ja, jede Stunde oder gar ständig gewesen wäre. Besonders intensiv war eure Zeit, gemessen an einer tickenden Uhr, tatsächlich nur Minuten, großzügig mit Vor- und Nachspiel vielleicht eine Stunde. Heimlich traft ihr euch, stets am gleichen Ort und zur gleichen Stunde. 
O f F t O p I c (Pt. 46)


Ohne Worte darf und will ich es eigentlich nicht so ganz stehen lassen. Tatsächlich mache ich es aber trotzdem. Die nachfolgenden Worte in einigen Sätzen dienen nur dazu, damit hier etwas steht, dass niemand lesen muss, weil es wie eine globale Klimakatastrophe oder eine Verschwörungstheorie gar nicht und niemals existierte. Ja, das Wetter hat sich verändert, die Witterung ist anders - alles unterliegt stets den Wandel. Heute Morgen um 10:22 Uhr war es heller und wärmer, denn jetzt am Abend (um 22:22 Uhr) ist es dunkel und kälter. Und morgen um die gleiche Zeit wird es wieder anders sein. So ist es auch an jedem 6. Tag - nach unserer heutigen Zeitrechnung - eines beginnenden neuen Jahres gewesen (und so wird es auch weiterhin sein).
kurz notiert_pt38

Zum Jahresende (2017 - was völlig gleich in einem nahezu zeitlosen Weblog ist -), mache ich es absolut kurz und verweise auf eine Stümperei, die ich die letzten Tagen geschaffen hatte. Ich wollte schon immer so eine Übersichtswebseite haben, wo alles von mir (bis auf die soziale Medien) verlinkt ist. "Leider" bin ich noch nicht so egozentrisch, dass diese Seite auch meinen Vorname.Nachnamen.de trägt (o. ä.). Man muss es nicht übertreiben. Und eigentlich war es zuerst nur so eine Spielerei, aber irgendwann während der "Projektzeit" fand ich eine Losung und Lösung (zwecks Nutzung).
Klickt rein und erfreut euch, wenn ihr ein Star-Trek-Fan (ein Trekkie oder ein Trekker) seid, ansonsten ignoriert das Layout meiner StarTrekTheme-Seite, die/welches so aussieht:
O f F t O p I c (Pt. 45d)


(zum) Teil 1 (vom 23.08.2017) - (zum) Teil 2 (vom 26.08.2017) - (zum) Teil 3 (vom 02.09.2017)

Dies ist mein erstes Mal, im doppelten oder dreifachen, nicht aber doppeldeutigen Sinne. Es ist ein behangener Morgen, ein dunkler, es ist ein Morgen ohne einen Funken zu sehender Sonnenstrahlen bei ihrem Aufgang. Prosa schrieb ich noch nie am Vormittag und spreche es zumeist jenseits der Mitternacht. Der erste Tag in diesem schon sehr reifen Jahr, den ich nicht obligat mit Glimmstängel begann. Der Sucht und Wonne hatte ich nicht gefrönt, nicht weil ich es aufgab, sondern mich hingab in Nachträumereien einer vergangenen Schlafphase ohne Wanderung durch vergängliche Epochen während dieser. Im gewissen Sinne - war das Sinnen je ungewiss? - ist dies mein erstes Mal im dreifachen Sinne aus bewusster Entscheidung.
O f F t O p I c (Pt. 45c)
(zum) Teil 1 (vom 23.08.2017) - (zum) Teil 2 (vom 26.08.2017)

Die Zahl der Kalendertage nach dem Beginn der Erzählung ist zweistellig, die Erinnerung ungebrochen, denn für sie spielt Zeit keine Rolle. Dennoch komme ich nicht umher es zu erwähnen, weil es bisweilen ein Einmalerlebnis für die Sinne war. Am Anfang der neuen Woche, die jetzt schon alt und vergangen ist oder erscheint, kam es fast zu einer Erneuerung des Schauspiels, nachdem ich mich so sehnte - wie im Vorfeld so hernach. Anfangs dachte ich noch, ich wäre lediglich einige Minuten zu spät dran, stand doch die Sonne schon über den Kronen der höchsten Baumgewächse im Osten. Der Blick auf die freie Ebene der monokulturellen Mischgrasflächen zeigte mir indes deutlich auf, dass mich mein "Zu-Spät-Kommen-Gefühl" getäuscht hatte, obgleich die Sinne klaren Verstandes waren ([Formulierung ->] sic!).
O f F t O p I c (Pt. 45b)
Das neue Morgen ist übermorgen und dann noch einen Tag dazu - wer weiß schon was der Morgen bringt!? Es gibt selten Tage an denen ich frisch und munter, ausgeschlafen so gefühlt, aus einer Realität erwache, die mir lebenswerter erscheint als das triste Hier & Jetzt der Wachweltphantasten. Zumeist sind meine ersten Erkenntnisse am frühen Morgen, dass ich a) noch lebe, b) leider schon wieder genau dort, wo ich der Welt entschlief und c) obendrein in der gleichen Zeitperiode. In aller Regel widerstrebt mir diese Eingebung aus dem Nichts in dem ich bin, und so hinterfrage ich es in den ersten Minuten im Grunde dauerhaft. Meinen Leib erkenne ich erst, wenn er schmerzt, weil er läuft. Die Beine bewegten ihn aus Steingemäuern, die man Häuser nennt, in etwas das man "Freie" nennt; seltsam immer wieder, dass ich wenig Natur erkenne, die mich mit ihrer "Freie" wohl aus dem Gedankenkomplex entwinden lassen könnte. Und doch: Hier, zwischen einzelnen Grasansammlungen umringt von Betongebilden, fällt es mir erschreckend auf. Es ist der Punkt d) in meiner tagtäglichen Spirale des Erwachens, der mich am liebsten sterben lassen würde - ich denke in einer Sprache, die diese Bezeichnung nicht einmal verdient hat. Wo sind die Bilder der Nacht, der Träume, die so viel realer sind, als das, was mir hier begegnet?